Ortsbeirat 12

CDU bleibt stärkste Kraft – mit deutlichen Zugewinnen

Im Ortsbezirk 12 – Kalbach/Riedberg wurde die CDU mit 36,6 Prozent und einem Plus von 6,4 Prozentpunkten die mit Abstand stärkste Kraft. Darauf folgten mit 23,1 Prozent die Grünen, die 3,4 Prozentpunte abgaben. Ein zweistelliges Ergebnis erreichte auch die SPD mit 14,5 Prozent.

Volt (+0,7 %-Punkte) und BFF (+0,3 %-Punkte) konnten ihre Stimmenanteile geringfügig steigern. Jeweils 0,6 Prozent erreichten DFRA und FREIE WÄHLER, die 2021 nicht angetreten waren. Die stärksten Verluste musste die FDP hinnehmen. Gegenüber der Ortsbeiratswahl 2021 sank ihr Stimmenanteil um 3,8 Prozentpunkte. Trotzdem erzielte sie im Ortsbezirk 12 ihr stadtweit bestes Ergebnis und konnte ihre beiden Mandate halten. SPD (-0,5 %-Punkte) und Die PARTEI (-0,8 %-Punkte) büßten Stimmenanteile nur in geringem Umfang ein. Für Die PARTEI bedeutete das allerdings, mehr als die Hälfte ihrer Stimmen von 2021 zu verlieren.

Lage des Ortsbezirks 12 – Kalbach/Riedberg im Stadtgebiet

Ortsbeirat 12: Stimmenanteile und -veränderungen

Stabile Konstellation der Listen im Ortsbeirat 12

Durch die zumeist geringfügigen Änderungen bei den kleineren Listen blieb die Zusammensetzung des Ortsbeirats recht konstant. Die meisten Sitze erhielt erneut die CDU. Sie konnte einen Sitz hinzugewinnen und stellt nun sieben Ortsbeiratsmitglieder. Die Grünen mussten dagegen ein Mandat abgeben.

Ortsbeirat 12: Sitzverteilung

19 Sitze

CDU-Spitzenkandidatin holte mit Abstand meiste Stimmen

Carolin Friedrich (CDU) holte über 1.800 Stimmen mehr als die Zweitplatzierte, Ulrike Neißner von den Grünen. Friedrich profitierte dabei vor allem von Listenkreuzen für die CDU, die insgesamt 3.850 Stimmen für sie einbrachten.

Ortsbeirat 12: Stimmen für die gewählten Bewerberinnen und Bewerber

Wahlbeteiligung knapp über dem Rekordniveau von 2001

Die Wahlbeteiligung stieg im Vergleich zur Ortsbeiratswahl 2021 um 4,9 Prozentpunkte auf 55,4 Prozent. Damit erreichte sie den höchsten Wert seit der Einführung des aktuellen Kommunalwahlrechts, das die Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens mit sich brachte und nach dem erstmals 2001 gewählt wurde.

Ortsbeirat 12: Entwicklung der Wahlbeteiligung

Mehrere Ortsbeiratsmitglieder unverhofft im Gremium

Anders als es der ursprünglichen Reihenfolge der Liste entsprochen hätte, schafften es zwei CDU-Mitglieder durch eine besondere Häufung von Personenstimmen in den Ortsbeirat 12. Jakob Seubert verbesserte sich um vier, Daniela Reinmann-Rhinow vom neunten Listenplatz um zwei Plätze. Beide sind dadurch Mitglieder der gewachsenen CDU-Fraktion. Durch die Verbesserung um jeweils einen Platz schafften es Janina Strahl (GRÜNE) und Sandra Thoms (Volt) ebenfalls entgegen der Listenreihung in den Ortsbeirat.

Ortsbeirat 12: Erfolgreichste Listenplatzverbesserungen

Enge Panaschierverflechtungen zwischen Grünen und SPD

Wählerinnen und Wähler der Grünen-Liste verteilten besonders häufig einzelne Stimmen auf Kandidierende anderer Listen (insgesamt 1.186), im Ortsbezirk 12 besonders auf die der SPD. Letztere erhielt so über 400 Stimmen zusätzlich. Rund 300 Stimmen gaben wiederum SPD-Listenwählende an Kandidierende der Grünen ab. Zwischen keinen anderen Listen gab es engere Verflechtungen.

Ortsbeirat 12: Panaschierte Stimmen aus Stimmzetteln mit einem Listenkreuz

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Besonders viele Gewählte mittleren Alters

Im Ortsbeirat 12 ist der Anteil aus der Gruppe der 35- bis 59-Jährigen besonders groß. Deutlich mehr als die Hälfte der Gewählten (57,9 %) ist in diesem Alter. In den meisten anderen Ortsbeiräten liegt dieser Anteil unter 50 Prozent.

Ortsbeirat 12: Altersstruktur der Gewählten, Bewerber/-innen und Wahlbevölkerung

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